Was ist der Äußere Anschlag?
Der äußere Anschlag beschreibt die gesamte Körperhaltung des Schützen im Raum.
Er ist die Grundlage für Stabilität, Gleichgewicht und Wiederholbarkeit.
Jeder Fehler im äußeren Anschlag wirkt sich direkt auf Zielbild, Abzug und Schussbild aus.


Der Äußere Anschlag ist wie folgt aufgebaut:

  • Aufrecht, entspannt, ohne unnötige Muskelspannung

  • Seitlich zur Scheibe, Körperachse ca. 70–90° zur Zielrichtung

  • Kopf aufrecht, Blick geradeaus, nicht zur Pistole geneigt

  • Füße schulterbreit, stabil, gleichmäßig belastet

  • Gewicht mittig über der Standfläche

  • Kein Kippen oder Verdrehen im Becken

  • Schießarm gestreckt, natürlich durchgedrückt (nicht überstreckt)

  • Schulter tief, locker, nicht hochgezogen

  • Handgelenk stabil, nicht abknicken

  • Nichtschießarm entspannt (Hosentasche / hinter dem Rücken / Gürtel)

  • Konstanter, fester Druck – ohne zu verkrampfen

  • Griffschale individuell angepasst

  • Waffe liegt ruhig, Druckpunkte gleichmäßig

  • Kopf neutral, Augenachse parallel zum Boden

  • Blickachse in Verlängerung des Arms

  • Keine unnatürliche Verdrehung des Halses


Wir unterscheiden im Pistolenschießen zwischen
“Steiler” Anschlag (geschlossen) und “Offener Anschlag”.

Je steiler der Anschlag umso mehr schwankt der Körper nach links und rechts.
Je offener der Anschlag umso mehr schwankt der Körper nach vorne und hinten.

Der Ideal-Anschlag liegt zwischen dem “Normalen” Anschlag
und dem “Offenen” Anschlag - etwa 30 - 45 Grad Winkel zur Scheibe.

Bei allen Anschlagsarten ist der Körperschwerpunkt
mittig bis leicht nach hinten versetzt.

Die nicht schießende Hand ist in der Hosentasche oder dem Gürtel fixiert.


🎯 MasterKey Technikspiele: Äußerer Anschlag

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